Geschichte
1900 | Gustav Wagner gründet im Alter von 25 Jahren die Firma in Kirchhain als Klein- und Großhandelsunternehmen der Drogen- und Farbwarenbranche. |
1907 | Übersiedlung in die Heimatstadt Biedenkopf. Die Eigenproduktion beginnt. Holzbeizen, Schellackpolituren und Lackpolituren sind die ersten Erzeugnisse. |
1914 | Mit dem 1.Weltkrieg und der Einberufung des Firmengründers kommt die geschäftliche Entwicklung zum erliegen. |
1924 | Erst mit dem Ende der Inflation wird die Fabrikation von Farben und Lacken im größeren Umfang aufgenommen. Der Name Wagner ist bis über die damaligen Reichsgrenzen hinaus bekannt. |
1925 | Büro- und Großhandelsabteilung werden in ein neu erworbenes Gebäude gegenüber dem Bahnhof Biedenkopf verlegt. |
1930 | Adolf Wagner übernimmt der ältester Sohn des Firmengründers 27-jährig die Fabrikation in der Lindenstaße. Mehrere Jahrzehnte wird er das Unternehmen erfolgreich leiten und nachhaltig prägen. |
1934-39 | Hitzebeständige Lackfarben und feuerfeste Kitte sorgen für steigende Umsätze. |
1939-45 | Die Produktion wird notdürftig aufrecht erhalten und kommt schließlich mit der Einberufung des Firmengründers komplett zum Erliegen. |
1948 | Das Gesamtprogramm wird wieder aufgenommen. Große Investitionen in Fertigungsanlagen und Lagerhallen sowie in Fachpersonal begründen eine neue Erfolgsperiode. Das Produktionsprogramm umfasst Industrielacke. |
1960 | Ein modernes Labor und neue Büroräume entstehen. |
1966 | Malermeister Gustav-Adolf Wagner (ältester Sohn von Adolf Wagner) tritt in die Firma ein. |
1967 | Eine Sonderabteilung für kunststoffgebundene Verputzmassen entsteht aus kleinen Anfängen. Die Adolf Wagner GmbH ist der erste Produzent von lösungsmittelhaltigen Buntsteinputzen (Wabierol Kunststoff-Waschputz) und ist heute mit diesem Produkt Marktführer in Deutschland. |
1970 | Wabiepon Kunststoff-Beschichtung als farbiger, hochresistenter Überzug für Maschinen und Großraumfahrzeuge, vor allem für Tankzüge, findet hohe Anerkennung. |
1970-80 | Der Herstellung von Dispersions- sowie Mineralputzen ist die Vergrößerung des Unternehmens in diesen Jahren zu verdanken. |
1974/75 | Diplom-Kaufmann Friedrich-Wilhelm Wagner un Diplom-Ingenieur Hans-Georg Wagner beginnen Ihre Tätigkeit in der Firma. |
1980 | Die Erweiterung der Produktionspalette im Bereich von Wärmedämmverbundsystemen fährt zu enormen Umsatzzuwächsen. Eine neue Siloanlage mit Putzmischern wird errichtet. |
1990 | Der Bau einer neuen Produktionshalle wird notwendig, um dem steigenden Bedarf der Kunden gerecht zu werden. Eine Tankanlage zur Herstellung von dispersions- und silikatgebundenen Putzen entsteht. |
1995 | Gründung einer Vertriebsgesellschaft für Industrielacke. |
1996 | Nach Öffnung der Märkte in Osteuropa wird die Produktionsgesellschaft WAGCHEM in Polen gegründet. |
2000 | Die Firma kann in den letzten Jahrzehnten ein überdurchschnittliches Wachstum verbuchen. |